03.06.2010, Natalie Wiesmann (TAZ) |
Wer in Zukunft bei der Diakonie arbeiten will, muss ProtestantIn sein. Nordrhein-westfälische Kirchenmitarbeiter kritisieren die so genannte Loyalitätsrichtlinie, die das Diakonische Werk Deutschland am 20.10. beschlossen hat: „Sie ist ein Rückschritt für die bisher erreichte ökumenische Position“, sagt Jürgen Klute, Sozialpfarrer im Kirchenkreis Herne. Bisher habe innerhalb des evangelischen Wohlfahrtsverbands eine Klausel gegolten, die auch Katholiken oder Griechisch-Orthodoxen erlaubte, dort angestellt zu sein.