Im Vorfeld des EU-Lateinamerika-Gipfels tagte vom 13.-15. Mai 2010 die gemeinsame parlamentarische Versammlung „EUROLAT". Die Mitglieder der europäischen Linksfraktion sprachen sich dort, gemeinsam mit Abgeordneten aus Venezuela, Ecuador, Cuba, Bolivien, Panama, Honduras, El Salvador und Nicaragua, gegen die vor der Unterzeichnung stehenden Freihandelsabkommen mit Kolumbien und Peru aus. Die EU solle bestehende Handelsblöcke respektieren anstatt mit einzelnen, rechtsradikalen Regimen über Assoziierungsabkommen zu verhandeln. Weiterhin verurteilten sie die europäische Rückführungsrichtlinie und bekräftigten die Klima-Forderungen von Cochabamba: Länder, die die Klimakatastrophe zu verantworten haben, müssen eine Umkehr des Wirtschaftsmodells zulassen.
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