Der Mindestlohn ist eine der Kernforderungen der LINKEN, die in den letzten Jahren stetig fortentwickelt wurde. Zum einen in der Frage der Höhe des gesetzlichen Mindestlohnes, zum Zweiten bei der Suche nach einer geeigneten Berechnungsgrundlage. Beginnend mit 7,50 Euro, die noch 2005 im Bundestagswahlprogramm gefordert wurden, über 8 Euro (Bundestagsfraktion), 8,84 Euro (Bundestagsfraktion), „nach französischen Modell" auf 10 Euro (Bundestagswahlprogramm 2009 und Bundestagsfraktion heute). Der Begriff „Durchschnittslohn" stellt nun eine allgemeinverständliche Formulierung dar, die aber als exakt zu definierender Wert schwer verifizierbar ist. Die Forderung müsste auf eine exakte Bemessungsgrundlage konkretisiert werden. Auch Mindesteinkommen sind eine Kernforderung der LINKEN. Im Europawahlprogramm heißt es dazu: DIE LINKE fordert, dass „kein Mensch in Europa mehr unterhalb der Armutsgrenze von 60 Prozent des jeweiligen nationalen Durchschnittseinkommens leben muss."
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